Künstliche Fingernägel
Die Gründe, weswegen Fingernägel splittern, sich spalten, brüchig werden, sich verformen oder einfach nicht wachsen wollen, sind vielfältig und stets ein Problem für die Betroffenen.
Doch auf glatte, gleichmäßige und perfekte Fingernägel muss heute keiner mehr verzichten. Es gibt verschiedene Methoden, künstliche Fingernägel, individuell zu modellieren. Zunächst wird zwischen einer Naturnagelverlängerung und einer Naturnagelverstärkung unterschieden.
Die Naturnagelverstärkung sieht keine Verlängerung der Nägel vor, sondern will die Nägel, durch das Auftragen elastischer und lichthärtender Überzüge aus Gel, Pulver, Seide, Acryl oder Fiberglas, schützen und stärken, das Wachstum der Nägel positiv beeinflussen und sie widerstandsfähiger machen.
Die Naturnagelverstärkung ist eine Nagelversiegelung und überzeugt durch ihre lange Haltbarkeit und ihr natürliches Aussehen. Das Ergebnis einer fachlich kompetenten Modellage ist ein harmonisches Gesamtbild, bei dem die Naturnägel, der Kunstlacküberzug und die eventuellen Nagelverzierungen, eine gefällige, optische Einheit bilden.
Die Naturnagelverlängerung bietet die Tiptechnik, die Schablonentechnik und die Fiberglastechnik zur künstlichen Verlängerung der Fingernägel an.
Tiptechnik
Als Tip wird ein künstlicher Fingernagel bezeichnet, der aus qualitativ hochwertigem Kunststoff besteht. Bei der Tiptechnik wird der Tip auf den Naturnagel geklebt und verlängert diesen. Tips gibt es in allen Größen und Formen, so dass eine Verlängerung jederzeit problemlos möglich ist. Es gibt sie auch in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Designs. Diese Kunstnägel sind sehr flexibel und passen sich den Naturnägeln bestens an, ohne zu stören.
Schablonentechnik
Für die Schablonentechnik werden keine Tips sondern stattdessen Schablonen aus einer selbstklebenden Metall- oder Kunststofffolie verwendet, die einfach unter die freien Nagelenden der Naturnägel geschoben und dort befestigt werden. Nun wird modellierfähiges Material wie Acryl oder Gel auf die Schablone aufgetragen und mit dem natürlichen Nagel verbunden.
Nachdem das Acryl oder auch das Gel ausgehärtet ist, kann die Schablone vorsichtig entfernt werden. Die Kunststoffverlängerung wird nun durch Feilen in die gewünschte Form gebracht. Eine mehrfarbige oder schräg geteilte Nagelspitze wird durch eine Positionsveränderung der Schablone erzielt. Da bei der Schablonentechnik kein Klebstoff verarbeitet wird, sind die Nägel wasserunempfindlich.
Fiberglastechnik
Die dritte Variante der Nagelverlängerung ist die Fiberglastechnik oder auch Fiberglassystem genannt. Hier wird mit einem Fiberglasgewebe gearbeitet, das so zugeschnitten wird, dass es den gesamten Fingernagel bedeckt und den Naturfingernagel noch leicht überragt. Das Gewebe dient als Nagelverlängerung, muss aber mit Nagelkleber verstärkt werden. Mit dieser Technik sind sehr schöne Nagelverlängerungen und Nagelüberzüge möglich.
Nach ca. 3-6 Wochen sind die Naturnägel so stark gewachsen, dass eine nicht behandelte Lücke an der Nagelfalz, sichtbar werden kann. Es ist durchaus möglich, diese Lücke wieder aufzufüllen und auszubessern und wenn nötig, den Kunstnagel zu erneuern.
Künstliche Fingernägel selbst machen
Wer eine der Techniken gern zu Hause ausprobieren möchte, kann sich im Internet informieren und bei seriösen Unternehmen ein Heimset ordern. Dieses besteht in der Regel aus verschiedenen Nageleilen, Tipps, Nagelkleber und einer UV-Lampe zum Aushärten des Nagelüberzugs. Mitgeliefert wird eine exakte Anleitung, sowie ein Übungsfilm, der jeden Schritt genau darstellt und erklärt.
nagelfeile24.de